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Pilze haben mich schon immer fasziniert», sagt Armin Sirch, «das hat unsere Familie in den Genen. Schon meine Grossmutter war eine grosse Pilzkennerin. Auch als sie nicht mehr selber ernten konnte, hat sie uns noch immer beraten, was in den Topf gehört und was nicht.» Armin Sirch ist Leiter des Projekts «Stadtpilze Basel». Er ist ein Pilzfanatiker, einer, dessen Augen sofort zu leuchten beginnen, wenn er von den vielen köstlichen Schwämmen erzählt, die in Basel gezüchtet werden. Doch was ist eigentlich ein Pilz? Eine Pflanze, ein Tier? Irgendetwas dazwischen? Oder nichts von alledem, wie uns die Fachleute versichern? Haftet diesen eigenwilligen Waldbewohnern nicht gerade deshalb immer etwas Geheimnisvolles oder Verwunschenes an? Tatsache ist jedenfalls, dass die Pilzzucht alles andere als eine leichte Sache ist. Bei manchen Sorten wie Champignons funktioniert sie ganz gut, bei anderen – leider gerade bei den edelsten wie den Steinpilzen – fast gar nicht. «Das sind Wildpilze, Symbionten, die in der freien Natur vorkommen, im Zusammenhang mit bestimmten Bäumen», erklärt Armin Sirch, «beim Versuch, sie zu kultivieren, haben sich schon Generationen von Mykologen die Zähne ausgebissen.»
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