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«Schlehen, Hagebutten, Walnuss, Brombeerblätter, Haselnuss, Eiche, Hopfen …» – Hubert Peter ist schwer zu bremsen. Der Bar-Chef des «Bruder» in der Wiener Windmühlgasse zählt aber keine Einkaufsliste auf. «Endlich startet wieder die Sammel-Saison.» Da begibt sich der gebürtige Vorarlberger nach den Wintermonaten nun auf die Suche nach natürlichen Zutaten. Peter ist seit Jahren – zunächst in der «Au» im Augarten, dann im «Kussmaul» am Spittelberg bzw. im Pop-up «rien» – Protagonist eines Bar-Trends, für den es keinen Namen gibt. Zumindest keinen deutschen. Denn eine Übersetzung ins Deutsche für das englische «Foraging», das als Oberbegriff für das Sammeln natürlicher Materialien für die (Bar-)Küche dient, gibt es nicht. Kräutersammeln oder Schwammerlsuchen sind allenfalls Teildisziplinen davon. Den deutschsprachigen «Foragern» geht es aber um mehr. Um alles.
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