Basel: Das Lachs-Comeback

Ilse Fischer, 06.09.2022

Woran denkt man, wenn man «Basel» hört? An Basler Läckerli, die Art Basel, Fasnacht? Dass ausgerechnet der Lachs – den man wohl eher mit nordischen Ländern verbindet – eine grosse Bedeutung für die Stadt hat, erstaunt. Eine Annäherung.

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Fangen wir einmal mit ein wenig Historie an. Im 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts ging man, um Lebensmittel zu kaufen, fast immer auf den Markt. Und von denen hatte Basel damals viele, diese lagen zu der Zeit noch alle innerhalb der Stadtmauer von 1398. Butter gab es am «Ankenmarkt», Gemüse und Obst täglich auf dem «Barfüsserplatz», am Marktplatz und am «Claragraben». Auf dem «Andreasplatz» fand der Geflügel- und Wildbretmarkt, auf gut Baslerisch: «dr Bibbelimärt». Und dann gab es noch jeden Freitag den Fischmarkt. Hier steht seit 1390 der schönste mittelalterliche Brunnen Basels. Während der Markttage konnten einst die Fischer im Brunnenbecken ihre lebenden Fische kühlen. Der originale Brunnenstock ist heute im Historischen Museum in der «Barfüsserkirche» zu bestaunen, auf dem Fischmarkt steht eine Kopie aus dem 20. Jahrhundert. Geändert hat sich im Laufe der Zeit auch alles rund um den einst berühmten Lachs.

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