Berufsfischer am Zürichsee: gefangen werden vor allem Egli und Felchen.

Bitte zu Fisch: Die besten Fischrestaurants

28.06.2018

Zürichsee und Zugersee: Aus beiden Seen holen Berufsfischer fast das ganze Jahr über köstliche Speisefische für die umliegenden Restaurants heraus. Eine Übersicht.

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Kein Job für Langschläfer. Berufsfischer müssen früh raus. Oft sind sie schon um drei Uhr morgens am See. So wie Andreas Braschler, der im Naturschutzgebiet Frauenwinkel am oberen Ende des Zürichsees seine Netze hat. Er erkennt sie an rot-weissen Plastikkanistern, die an der Seeoberfläche schwimmen. Die Vorfahren von Andreas Braschler durften in diesem Teil des Sees schon vor 200 Jahren fischen. Heute existiert der Fischereibetrieb bereits in sechster Generation. An guten Tagen verarbeiten die Braschlers in ihren Produktionsräumen in Hurden 100 bis 120 Kilo Fisch. An schlechten Tagen im Februar können es aber auch nur 10 Kilo sein. Fast ein Dutzend Fischereien gibt es am Zürichsee, es sind mehrheitlich Familienbetriebe. Und es werden nicht mehr, sondern eher weniger. So ist etwa die Fischerei A. Gerny aus Zürich Wollishofen mittlerweile die einzige Fischerei der Stadt Zürich.Gefangen werden im Zürichsee haupt­sächlich Egli, Seeforellen, Hechte, Trüschen, Felchen, Schleien, Brachsmen, Rotaugen und Karpfen. Nachdem sie aus den Netzen geholt wurden, werden die Fische küchenfertig verarbeitet, um sie dann an die Kundschaft zu bringen, darunter viele Restaurants. Besonders beliebt bei Köchen, aber auch Privatkunden sind vor allem Felchen und Egli. Aber auch Trüschen sind begehrt, da ihre Leber als besondere Delikatesse gilt und von einigen Spitzenköchen zu köstlichen Gerichten verarbeitet wird.

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