Der Brotbackautomat knetet den Teig, lässt ihn gehen und bäckt ihn schliesslich. Sogar Kuchen und Konfitüre lassen sich so herstellen.

Brot auf Knopfdruck: Brotbackmaschinen im Test

Julia Staller-Niederhammer, 31.10.2017

Kein Kneten und Wegputzen von Teigresten mehr – und trotzdem frisches Brot aus dem Ofen? Das klingt ver­lockend. Doch was taugen Backautomaten wirklich?

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Brot zu backen ist eine eigene Kunst – da gilt es bei jedem Schritt viel zu beachten: von der Auswahl der Zutaten über das Kneten des Teiges und Gehenlassen desselbigen bis zum Backen. Ganze Bücher werden mit Tipps dazu gefüllt. Aber das mit der Kunst ist eben so eine Sache. Sie benötigt in aller Regel Hingabe und Zeit – und beides sind rare Güter in unserem hektischen Alltag. Wer trotzdem auf frisches Brot nicht verzichten möchte, dem sollen Backautomaten die Arbeit abnehmen, versprechen die Hersteller. Tatsächlich könnte ihre Bedienung einfacher nicht sein, im Produkttest machen sich aber vor allem bei der Leistung Qualitätsunterschiede bemerkbar. Aber wie funktioniert so ein Brotback­automat denn nun eigentlich? Im Grunde ist er Küchenmaschine und Mini-Backofen in einem. Er rührt die Zutaten, knetet den Teig, lässt ihn gehen und bäckt ihn schliesslich. Da diese Schritte freilich bei jeder Brotsorte variieren, sorgen verschiedene Programme für den richtigen Backvorgang. Die getesteten Geräte sind mit durchschnittlich zwölf Programmen ausgestattet, darunter etwa für Vollkorn- und Weissbrot, aber auch ein Schnellback-Programm ist Standard, und ja, sogar für Kuchen und Konfitüre. Bei jedem Gerät kann ausserdem die Bräunungsstufe eingestellt werden. Und ein Timer ermöglicht, dass das Gerät in der Nacht arbeitet und es rechtzeitig zum Frühstück frisch gebackenes Brot gibt.

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