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Noch vor zehn Jahren war der Handel mit Weinen aus dem Burgund ein Spezialisten vorbehaltener Nischenmarkt. Nur eine Handvoll Topweine einiger weltberühmter Domaines wie jene von Romanée-Conti oder Leflaive fanden eine konstante Nachfrage auf hohem Preisniveau. Der Fine-Wine-Markt war damals noch fest in der Hand der bekannten Châteaus aus Bordeaux, auf die sich die Blicke der zahlungskräftigen internationalen Weinsammler richteten. Doch spätestens 2015 begann sich das Blatt langsam zu wenden, und heute schlägt das Pendel derart intensiv in Richtung Burgund aus, dass selbst Branchenkenner von der Dynamik der Entwicklung überrascht wurden.
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