Weinbau im Antlitz der Anden: Chiles Winzer sind seit jeher damit vertraut, das Beste aus teils widrigen Bedingungen zu machen – seien es extreme Trockenheit oder Weinbau am Fuße von Sechstausendern.

Chile im Wandel: Eine Weinbauregion erfindet sich neu

Peter Moser, 06.03.2023

Klimaveränderungen, Wassermangel und sich wandelnde Konsumentenbedürfnisse sorgen für ein Umdenken bei den Winzern – was eine Vielzahl neuer, bemerkenswerter Weine hervorbringt.

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Der Weinbau in Chile wurde ursprünglich von den spanischen Eindringlingen initiiert und geht offiziell auf das Jahr 1548 zurück. Erste größere Weinkellereien entstanden im späten 19. Jahrhundert. Das Land blieb wegen seiner geografisch isolierten Lage von der Reblaus-Katastrophe verschont, konnte diesen Vorteil aber nicht für sich nutzen. In den frühen 1990er-Jahren keimte mit einer demokratisch gewählten Regierung Hoffnung für die allmählich wachsende Weinwirtschaft auf, bald erkannte man den Nutzen der Weine als devisenbringende Exportgüter.

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