Ausgelöstes Hütten-Backhendl mit Maiwipfelsalz.

Cortis Küchenzettel: Wipfel der Genüsse

Severin Corti, 14.06.2024

Maiwipfel, die Sprossen unserer alpinen Nadelbäume, sind viel zu schade, um nur als Hustensirup zu enden. Kreativköche nutzen sie seit Jahren in der Küche, auch international sind sie, von Portugal bis Korea, heiß begehrt. Hier gibt es sie zum Backhendl.

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Man muss dieser Tage in kühle Gefilde hochsteigen, um ihrer noch in der erhofften Jungfräulichkeit habhaft zu werden: Maiwipfel, die zarten, neongrünen Triebe von Fichte, Tanne oder Kiefer, haben ein ganz eigentümliches Aroma, mild harzig, herb, vor allem aber von unerhörter, mentholiger Frische. Bei Weißtannen erinnert ihr Geschmack sogar an frisch geschälte Mandarinen.

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