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Es war eine jener Schlagzeilen, die 2016 die Kulinarik-Szene in Aufruhr versetzten: Benoît Violier ist tot. Einer der besten Köche der Schweiz hat sich das Leben genommen. Der Schock sass tief und löste weltweit eine Debatte über den psychischen Druck in Spitzenküchen aus. Die Zukunft des «Restaurant de l‘Hôtel de Ville» in Crissier schien ungewiss. Wer würde das schwere Erbe von Violier übernehmen können? Ein Jahr später: Franck Giovannini, Violiers Küchenchef und Freund, war in die Bresche gesprungen. Zusammen mit Violiers Witwe Brigitte hielt er das Restaurant über Wasser – und mehr als das: Die Guides bedachten Giovannini mit den selben hohen Ratings, die schon seine Vorgänger erhalten hatten. Damit setzt Giovannini die Erfolgsgeschichte des Restaurants fort. In den Olymp gekocht hatte es der legendäre Frédy Girardet. Er war der einzige ausländische Koch, dem die Franzosen attestierten, einer der ganz Grossen zu sein. Sie verliehen ihm sogar den Titel «Koch des Jahrhunderts» – eine Ehre, die ausser ihm nur Paul Bocuse, Joël Robuchon und Eckart Witzigmann zuteil wurde. 1996 verkaufte Girardet an Philippe Rochat, der das hohe Niveau halten konnte. 2012 übernahm wiederum Benoît Violier. Seine Ära war kurz und endete mit seinem tragischen Tod im Jänner 2016.
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