Das Jägerlatein: Warum bei der Jagd so gern geflunkert wird

Christoph Schwarz, 24.01.2025

Ob wilde Heldentaten oder fantastische Jagderfolge: Im »Jägerlatein« wird geflunkert und übertrieben, was das Zeug hält. So hält es nicht nur alte Traditionen – wie etwa die Fabelwesen des Waldes – am Leben. Es erfüllt ganz nebenbei auch eine wichtige soziale Funktion.

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Der ägyptische Pharao Thutmosis III muss ein Teufelskerl gewesen sein. Als der Herrscher, der das Land am Nil ab 1479 vor Christus regierte, von einem seiner jährlich stattfindenden Feldzüge nach Vorderasien zurückkehrte, hatte er den Daheimgebliebenen fast Unglaubliches zu berichten: Thutmosis war es auf der Jagd gelungen, 120 Elefanten zu erlegen. Beeindruckend.

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