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Früher durfte das Lorbeerblatt in keiner Suppe oder keinem Gulasch fehlen. Heute fragt man sich oft: Braucht man es überhaupt noch? Für Roman Artner, Küchenchef im »Pichlmaiers Zum Herkner«, ist es ein echtes Grundgewürz – genau wie Salz und Pfeffer. »Ein getrocknetes Lorbeerblatt verleiht dem Gericht einen leicht erdigen Geschmack, frische Blätter dagegen machen die Gerichte ein bisschen bitterer, aber sie sind wie Salz und Pfeffer – kaum wegzudenken in Saucen und Ragouts«, erklärt er im Gespräch mit Falstaff.
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