Blühende Apfelbäume säumen die Wege durch den Vinschgau.

Der Garten Eden im Vinschgau

Markus Curin, Julia Staller-Niederhammer, 31.05.2017

Der sonnenverwöhnte Vinschgau ist der Obstgarten Südtirols. Nirgendwo sonst wächst eine solche Frucht-Vielfalt wie hier. Ein Streifzug.

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Im Frühjahr und Frühsommer blühen in den Vinschgauer Obstgärten die Bäume, Wiesen und Sträucher. Das sonnige und trockene Klima bietet hier die idealen Bedingungen für den Obstanbau – von Palabirnen, Äpfeln, Kastanien, Kraut und Marillen (Aprikosen) bis hin zu Kräutern und Weintrauben. Die Natur hat es wahrlich gut gemeint mit der Region. Selbst im alpinen Martelltal wachsen auf 900 bis 1800 Metern verführerisch süße, aromatische Erdbeeren – das Martelltal ist damit das höchstgelegene Erdbeer-Anbaugebiet in Europa. Vor allem aber der Getreideanbau hat im Vinschgau eine lange Tradition und ist bis heute wichtig für den Export. Ebenso hochwertig sind die Delikatessen, die in den zahlreichen Kleinbetrieben und Landwirtschaften entstehen. Viele der Produkte, wie Fruchtsäfte, Marmeladen, Tees und Edelbrände, werden direkt ab Hof verkauft.

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