Der Betrieb «Duemani» von Luca d’Attoma gewinnt die Rosati Trophy mit dem Roséwein «Si».

Die besten Rosé-Weine in Italien

Othmar Kiem, 10.08.2018

Die Rosati Trophy wurde vom Roséwein «Si» vom Betrieb «Duemani» gewonnen. Der «Baldovino Cerasuolo» von Valentina und Luigi Di Camillo wurde zweiter und der «Alìe» von Frescobaldi dritter.

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Rosé boomt. Seine leuchtend pinke Farbe ist anziehend, gibt eine Ahnung von Frische, gerade an heissen Sommertagen. Die einen geniessen ihn, weil er kräftiger ist als ein Weisswein aber eben doch kein richtiger Roter. Die anderen lieben ihn, weil sie als überzeugte Rotweintrinker einen Wein auch gekühlt gut trinken können. Neben der Provence ist Italien eines der wichtigsten Erzeugerländer für Rosé. In den letzten Jahren gibt es kaum einen Betrieb, der nicht auch einen Rosé erzeugt. In einigen Gebieten hat Rosé auch schon längere Tradition. Im Norden Apuliens, im Gebiet um Castel del Monte, hat die Bombino Nero Traube als Rosé eine eigene DOCG-Ursprungsbezeichnung. Tradition hat der Rosé auch an der Toskana und am Ufer des Gardasees wo er als Bardolino Chiaretto im Sommer viele begeisterte Anhänger findet. Grosser Beliebtheit erfreut sich der Rosè in den Abruzzen, wo er nach kurzer Maischestandzeit auf den Montepulciano-Trauben als «Cerasuolo» in den Handel kommt.

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