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»Wir waren wirklich aufgeregt«, erinnert sich Christian Zündel an das Jahr 2002 zurück und an das erste Treffen von vier Journalisten mit rund 20 Winzern aus allen Landesteilen der Schweiz. Grund der Versammlung war ein ungewöhnlicher Plan: An einem zentralen Ort sollten Jahrgang um Jahrgang jeweils 60 Flaschen der ikonischen Weine der Schweiz eingelagert werden. »Natürlich kannte ich beispielsweise Raoul Cruchon und Raymond Paccot aus dem Kanton Waadt«, erzählt der aus Zürich stammende Tessiner Winzer Zündel. »Aber wir hatten noch nie zusammen an einem Projekt gearbeitet.« Es sei ein spannender Moment gewesen, doch dann hätten sie »einander in die Augen gesehen«, so Zündel, und die Arbeit habe begonnen. Sogar so eifrig, »wir haben nicht mal Wein getrunken«.
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