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Als Tal der vielen Keller – Val Poli Cella – bezeichneten bereits die Römer den Landstrich im Hinterland von Verona. Ein gesegnetes Weinland, gelegen zwischen den ersten Hügeln der Alpen und dem Gardasee. Heute gibt es dort mehr Weinbaubetriebe denn je. Der Erfolg der letzten Jahre trägt vor allem einen Namen: Amarone. Dieser mächtige, aus angetrockneten Trauben erzeugte Rotwein ist weltweit begehrt. Der grosse Erfolg des Amarone hat den ursprünglichen Wein des Gebiets immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Das ist schade, denn der Valpolicella, ein saftiger Rotwein mit sanftem Tannin, hat einst das Gebiet bekannt gemacht. Valpolicella entsteht aus den lokalen Rebsorten Corvina, Corvinone und Rondinella und einigen weiteren lokalen Sorten. Ein «Valpolicella» ohne weiteren Zusatz ist durch seine frische Frucht charakterisiert und kommt oft schon im Frühjahr nach der Lese in den Handel. Der «Valpolicella Superiore» ist die etwas kräftigere Variante und muss mindestens ein Jahr reifen. Der dritte im Bunde ist der «Valpolicella Ripasso». Er vergärt im Frühjahr ein zweites Mal auf den Schalen des Amarone, das verleiht ihm Dichte und Geschmeidigkeit. Der Ripasso hat sich in den letzten Jahren zu einem richtigen Verkaufsschlager entwickelt.
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