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Mit Wilhelm «Willem» Haag vom Weingut Fritz Haag hat die deutsche Weinwelt, wie erst jetzt bekannt wurde, am 16. Dezember eine der grössten Winzerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit verloren. 1937 geboren, erlebte Haag die mageren Jahre der Nachkriegszeit, den mühsamen Wiederaufbau, den Gegenwind auf den Märkten des In- und Auslands. Dass der Moselwein nach und nach wieder an Ansehen gewann, war ganz massgeblich Haag zuzurechnen. Denn der Vollblutwinzer war nicht nur in Weinberg und Keller eine Ausnahmeerscheinung an Fleiss und Talent, sondern er warb zudem unermüdlich für den Mosel-Riesling. Auch im VDP engagierte sich Haag an federführender Stelle, zwanzig Jahre lang, von 1984 bis 2004, war er Vorsitzender des «Grossen Ring», des VDP-Regionalverbands Mosel.
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