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Ein Film, der fast komplett in einer Bar spielt. «Von allen Gin-Kaschemmen in allen Städten dieser Welt muss sie ausgerechnet in meine kommen», seufzt Richard «Rick» Blaine (Humphrey Bogart) in seinem «Rick’s Café Américain» im marokkanischen Casablanca. Auf der Flucht vor Weltkrieg und Nazis tummeln sich allerhand hoffnungsvolle, entschlossene und dubiose Gestalten in der Stadt, in der Polizeichef Captain Renault (Claude Rains) mit den Deutschen kolla-boriert. Nach seiner Nationalität befragt, antwortet Rick: «Ich bin Trinker», worauf Renault lacht: «Und das macht Rick zum Weltbürger.» Zwischen der bezaubernden Ingrid Bergman, den zahlreichen deutschstämmigen Schauspielern, die selbst aus Nazi-Europa geflohen waren, und dem Pianisten Sam gehen zahllose Gläser über den Tresen. Wein, Cognac, Bourbon, Cointreau, aber auch Cocktails werden bereitet, vorzugsweise mit Champagner. Allen voran der betörende «French 75», benannt nach einer franzö-sischen Kanone des Ersten Weltkriegs. «Ich schau dir in die Gläser, Kleines!»
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