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Spätestens seit dem Covid-Lockdown im Frühjahr 2020 scheint sich ein grosser Teil der Weltbevölkerung für Fermentation zu interessieren. Ob Sauerteigbrot, Kombucha, Bier oder Kimchi – Social-Media-Feeds brodelten damals mit vor sich hin gärenden Teigen und Gebräuen, von ihren Erzeugern stolz präsentiert. Dass dabei auch immer wieder etwas schieflaufen kann, weiss jeder, der es selbst schon versucht hat. Fermentation zu meistern, ist nicht einfach. Ein Erfahrungsmangel kann schlimme Folgen haben. Eine explodierende Glasflasche mit hausgemachtem Ginger-Beer kann zum gefährlichen Geschoss werden und wenn die falschen Mikroorganismen Überhand nehmen, kann die Folge eine unangenehme oder sogar lebensbedrohliche Lebensmittelvergiftung sein.
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