Werbung
In Frankreich sind manche Dinge etwas kompliziert. So müssen beispielsweise Verkäufe von landwirtschaftlichen Nutzflächen gegenüber einer Behörde namens SAFER mit allen finanziellen Details offengelegt werden. Dabei geht es gar nicht um Steuern, zumindest nicht vorrangig: Der Staat möchte – diese Regelung geht wie manch andere noch auf die französische Revolution zurück – ein Auge darauf haben, wie sich die Besitzverhältnisse in Wäldern, Weinbergen und beim Ackerland entwickeln. Nebenbei dienen die so gewonnen Daten zur Berechnung der Erbschaftssteuer, die in Frankreich etwa bei einem Weingut nicht in Abhängigkeit vom Jahresumsatz festgesetzt wird, sondern nach dem Verkehrswert der vererbten Ländereien.
Werbung