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In Frankreich sind die Champagne, das Loiretal und Burgund schwer getroffen, ebenso Elsaß und Jura, Cognac und das Heurault. Inzwischen kommen die Hiobsbotschaften auch aus Bordeaux: In der Nacht von 26. auf 27. April fiel das Thermometer in dem rund 120 auf 80 Kilometer messenden Anbaugebiet fast flächendeckend auf Temperaturen um die minus 4 Grad. Saint-Émilion, Médoc, Pomerol, Pessac-Léognan, Entre-deux-Mers, Castillon, Côtes de Bourg, Blaye und Sauternes: Kaum eine Region wurde verschont. Obwohl die Präfektur eilig eine Sondergenehmigung zum Entflammen von Feuern in den Weinbergen erteilt hatte, scheinen auch solche Gegenmassnahmen nur wenig bewirkt zu haben. Erste Schätzungen sprechen von Schäden zwischen 20 und 100 Prozent. In Bordeaux’ Tageszeitung Sud Ouest wird der Frost bereits mit jenem des Jahres 1991 verglichen. Damals brachten die Winzer im Herbst ein gutes Drittel weniger als üblich ein, und auch qualitativ ist das Jahr als eines der kleineren bekannt.
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