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Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich Orangenhälfte für Orangenhälfte ein paar Tropfen heiss ersehnten Saft mit Muskelkraft «erdrehen» musste. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an elektrischen Zitruspressen auf dem Markt. Da fällt die Entscheidung auf den ersten Blick schwer. Deshalb hat Falstaff die Probe aufs Exempel gemacht und die Orangen ausgepackt. Vorweg: Als praktische Presshelfer haben sich alle Geräte erwiesen. Ihr Motor wird durch Druck in Gang gesetzt und schaltet sich automatisch aus. Vor allem beim Produktdesign zeigen sich aber Qualitätsunterschiede. Beim Kauf sollte jedenfalls auf die Standfestigkeit geachtet werden. Viele Geräte wackelten im Test trotz Anti-Rutsch-Füssen. Einen Tropfstopp hatten alle Geräte: Dieser wird dadurch gewährleistet, dass der Saftausfluss hochklappbar ist. Das Glas sollte aber auch vollständig unter dem Saftausfluss stehen können – das wird zum Beispiel durch eine Einkerbung, einen entsprechend langen Ausfluss oder ein trichterförmiges Design erreicht. Ebenso praktisch, aber nicht unbedingt notwendig, sind zwei Aufsätze für unterschiedliche Fruchtgrössen. Bei der Reinigung empfehlen sich Geräte ohne viele Rillen und filigrane Kunststoff-Teile, die leicht abbrechen.
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