Die auf nur 50 Stück limitierte «Monaco Gulf 50ème Anniversaire».

Gulf Oil-Mania & TAG Heuer!

Alexander Linz, 26.06.2018

Wer kennt sie nicht die legendäre orange und blaue Farbe des Gulf Oil Logos? Die Schweizer Uhrenmarke setzt aus gutem Grund wieder auf die Kultfarben.

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Der 1901 gegründete Erdölkonzern, der 1984 mit Chevron fusionierte und somit eigentlich von der Bildfläche verschwand ist heute wieder präsenter denn je. Aktuell verwerten in den USA die Amerikanische Gulf Oil und ausserhalb der USA weltweit die Indische Hinduja-Gruppe den Namen. Wie eh und je werden Tankstellen betrieben, Motorenöle verkauft und der Mythos Gulf Oil durch Merchandising hochgehalten. Die für uns Uhrenliebhaber viel bekanntere Seite von Gulf Oil ist jedoch das Engagement des Ölkonzerns im Motorrennsport. In den 1960er- und 1970er-Jahren gewannen die Orange-Blauen-Rennboliden ein Rennen nach dem anderen. Am 29. September 1968 zum Beispiel gewann ein Ford GT40 das erste Mal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Richtig gehyped hat Gulf Oil niemand geringerer als Steve McQueen mit dem Film «Le Mans». Mit dabei in diesen Tagen stets der Schweizer Chronografenspezialist Heuer. Jack Heuer, der damalige Firmenpatron, war überall zugegen wo Rennen gefahren wurden und verhalf mit seinen präzisen und zuverlässigen Stoppuhren den Teams und Veranstaltern zu einer korrekten Zeitmessung. Jack Heuer war aber auch der Erste der es verstand die Piloten von damals als Testimonial einzusetzen. Viele bekannte Rennfahrer wie Ronnie Peterson, Niki Lauda oder Jo Siffert trugen stolz eine Heuer an ihrem Handgelenk. Im Film «Le Mans» spielt Steve McQueen einen Rennfahrer, also war es kein Zufall, dass auch er eine Heuer am Handgelenk tragen sollte. Ebenso war es kein Zufall, dass Steve McQueen in einem Gulf Oil-Porsche 917K fuhr. Der Porsche mit der Chassis-Nummer 917-024 wurde von Porsche bei Testfahrten für das 24-Stunden-Rennen mehrfach eingesetzt. Nach den Testfahrten in Le Mans wurde der 917K mit der charakteristischen Gulf Oil-Lackierung an Porsche-Werksfahrer Jo Siffert verkauft, der wiederum den Wagen an Steve McQueens Produktionsfirma «Solar Productions» verlieh. Im Film «Le Mans» aus dem Jahr 1971 kam der Porsche nicht nur vor der Kamera zum Einsatz, sondern diente auch als Kamerafahrzeug und er erlangte so absoluten Kultstatus. Genau 50 Jahre nach dem ersten Sieg eines Gulf Oil-Boliden in Le Mans unterzeichnete TAG Heuer dieses Jahr im März einen Vertrag zur Partnerschaft und Zusammenarbeit mit Gulf Oil International.

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