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»Am Würstelstand geht es ja nicht nur um das Essen des Würstels.« Diese klare soziologische Verortung des Wiener Snack-Platzes schlechthin stammt nicht von einem der berühmten »Würstler« der Stadt, wie dem »scharfen René« am Schwarzenbergplatz, dem »Leo« am Döblinger Gürtel, der gerade erst 95. Geburtstag feierte, oder dem Platzhirsch der »Haaßen« hinter der Oper, Josef Bitzinger. Nein, es war Birgit Reitbauer von Wiens bestem Restaurant »Steirereck« (100 Falstaff-Punkte), die diese kulinarische Institution als Treffpunkt aller Klassen würdigte. Selbst nach dem Opernball, »wenn alle ihre Schuhe ausgezogen haben«, entstünde bei Käsekrainer und Bier »eine Gemeinschaft von Unbekannten, die da zusammenrücken«.
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