Hausgemachte Pasta: Gold in Streifen

Philipp Elsbrock, 17.04.2020

Es dauert lange, kostet Mühe und fordert jeden Hobbykoch – aber wer einmal Tagliatelle, Ravioli oder Spaghetti selbst gemacht hat, wird den Geschmack nicht missen wollen.

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Bevor wir zum schönen Part kommen, eine Warnung vorweg: Wenn Sie sich darauf einlassen, selbst Pasta zu machen, nehmen Sie sich sonst nichts weiter vor. Es könnte zu Terminkollisionen kommen. Scheint überraschend angesichts der überschaubaren Zutatenliste für die meisten Pastasorten – die paar Ravioli, Spaghetti, Tagliatelle, das geht doch fix, oder? Leider nein, die Herstellung ist aufwendig und braucht viel Zeit. Doch wer sich darauf einlässt und sich die Zeit nimmt, wird mit geschmacklich hervorragenden Ergebnissen belohnt, die man im Supermarkt nebenan nicht kaufen kann. Wenn das Salzwasser sprudelt und man mit äusserster Vorsicht die selbst zusammengefügten Ravioli hineingleiten lässt, wenn man bangt und hofft (bitte, bitte nicht aufgehen!) und am Ende wirklich ein paar zart-elegante Ravioli herausfischt, dann macht das einfach glücklich. Zudem ist Pastamachen eine soziale Beschäftigung, die sich ideal mit Freunden (und ein paar Flaschen Wein) verbinden lässt. Maschine oder manuell? Bevor es losgeht, muss zunächst eine Grundsatzentscheidung getroffen werden: Maschine oder manuell? Für grössere Gruppen als drei bis vier Personen ist eine Maschine die erste Wahl, zumindest unterstützend. Denn wenn jede Tagliatella einzeln geschnitten wird, können unerfahrene Pastamacher ihr Werk wirklich erst am nächsten Tag essen. Eine Nudelmaschine aus der nebenstehenden Auswahl ist auf jeden Fall hilfreich und auch in italienischen Haushalten ein häufiges Küchenwerkzeug, man muss sich also nicht schämen. Noch bequemer wird es, wenn man gleich die dazu passende Küchenmaschine mit kauft. Dann füllt man nur Mehl oder Hartweizengries, Eidotter oder Wasser in die Schüssel, stellt die Maschine an – und wenige Minuten später ist der Teig fertig.

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