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Falstaff: Wie sind Sie zum Destillieren gekommen? Lesley Gracie: Ich arbeite bereits seit dreissig Jahren für «William Grant & Sons». Anfangs war ich im technischen Team des Unternehmens tätig. Durch meinen Hochschulabschluss in Chemie konnte ich allerdings auch Erfahrungen in der Destillation verschiedener Spirituosen sammeln. Schrittweise wurde ich dann mit der Entwicklung neuer Spirits beauftragt. 1999 bat mich Charles Gordon, der bereits verstorbenen Präsident von «William Grant & Sons», einen neuen Gin zu entwickeln. Durch meine bis dahin gesammelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen entstand schlussendlich Hendrick’s Gin. Welchen Teil der Gin-Herstellung mögen Sie am meisten? Die Komplexität des Destillationsprozesses an sich: Wenn die ätherischen Öle aus den Pflanzen extrahiert werden, um ein gleichbleibend gutes Produkt zu ergeben – das überrascht mich immer wieder. Auch die Erforschung neuer potenzieller Inhaltsstoffe sowie die Aroma- und Geschmacksprofile nach der Destillation sind jedes Mal aufs Neue faszinierend. Was macht Hendrick's einzigartig? Kein anderer Gin wird so hergestellt oder schmeckt so wie Hendrick's. Wie trinken Sie Ihren Hendrick's am liebsten? Mein Favorit ist Hendrick's Gin mit Holunderblüten-Likör, Sodawasser und Eis – die Gurkenscheibe darf natürlich nicht fehlen. Perfekt für jede Gelegenheit! Ist es möglich, die Destillerie in Girvan zu besichtigen oder den Gin vor Ort zu verkosten? Im Moment sind Besuche in unserem Gin Palace nur auf Einladung möglich. Allen, die sich für unsere Marke begeistern, wird diese exklusive Gelegenheit aber geboten. Die Marke wurde lediglich durch Mundpropaganda aufgebaut – das wollen wir beibehalten. Möglicherweise öffnen wir unsere Tore in Zukunft für die Öffentlichkeit.
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