Im Burgenland nicht nur im Advent ein Genuss: Die sortenreichen Krapferl sind geliebte Tradition bei Hochzeiten.

Hochzeitsbräuche: Busserl und Krapferl

Catharina Gruidl, 04.02.2020

Hochzeitsbräuche schlummerten lange in Poesiealben – heute erleben sie ein Revival und bescheren der weltberühmten burgenländischen Bäckerei neuen Kult-Status.

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»Heiratn is koa Koppmtauschn«, heißt es im Volksmund. Nicht nur die Väter und Brautstände haben beim »Gwissmocha» hart um die Mitgift verhandelt, auch dem Brautpaar selbst wurde es oft nicht leicht gemacht, den Bund der Ehe zu schließen. Täuschungs-, Ablenkungsmanöver und allerlei Hindernisse sind Grundsteine vieler burgenländischer Hochzeitsbräuche, die bis heute in buntem Variantenreichtum zele­briert werden: In Donnerskirchen wird der Bräutigam in eine Kiste verfrachtet, diese zugenagelt und von Freunden durch die Gaststätten seiner Jugend geschleppt, um dann schließlich von seiner Auserwählten wieder befreit zu werden.

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