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»Heiratn is koa Koppmtauschn«, heißt es im Volksmund. Nicht nur die Väter und Brautstände haben beim »Gwissmocha» hart um die Mitgift verhandelt, auch dem Brautpaar selbst wurde es oft nicht leicht gemacht, den Bund der Ehe zu schließen. Täuschungs-, Ablenkungsmanöver und allerlei Hindernisse sind Grundsteine vieler burgenländischer Hochzeitsbräuche, die bis heute in buntem Variantenreichtum zelebriert werden: In Donnerskirchen wird der Bräutigam in eine Kiste verfrachtet, diese zugenagelt und von Freunden durch die Gaststätten seiner Jugend geschleppt, um dann schließlich von seiner Auserwählten wieder befreit zu werden.
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