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Es muss eine ebenso spannende wie anstrengende Tätigkeit sein: Den ganzen November über stehen jeden Morgen um 11 Uhr genau 43 Verkostungsmuster auf dem Probentisch von Pierre-Olivier Clouet. Gemeinsam mit Kollegen aus dem Kellerteam, mit dem Aussenbetriebsleiter und zuweilen auch mit Pierre Lurton verkostet Cheval Blancs technischer Direktor dann zwei Stunden lang jede einzelne Kelterung, die im Keller liegt. Einerseits, um zu sehen, wie weit die Extraktion gediehen ist, die Auslaugung der Inhaltsstoffe aus den Beerenschalen. Doch ebenso wichtig ist ein zweiter Erkenntnisgewinn: «Wenn man an einem Muster etwas auszusetzen hat, lässt sich sofort herausfinden, von welcher Parzelle die Trauben kamen. Dieses Feedback ist enorm: Weil sich die sensorischen Eigenschaften des Weins ganz unmittelbar auf das beziehen lassen, was man weinbaulich gemacht hat.»
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