Icons: Jack Daniel's

Erhard Ruthner, 15.06.2017

Der Charme der Südstaaten, abgefüllt in eine Flasche: die Geschichte hinter Jack Daniel’s, einer der erfolgreichsten Whiskey-Marken der Welt.

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Auch wenn man kein Whiskeytrinker ist, diese Flasche kennt wohl so ziemlich jeder – quadratisch, mit schwarzem Etikett, auf dem gross der Name des Gründers der Marke prangt: Jack Daniel. Kaum eine Whiskey-Marke hat einen solchen Kultstatus wie Jack Daniel’s. In Filmen und in der Literatur steht sie meist für harte Typen, Biker oder Poker spielende Outlaws. Und jeder kann wohl eine Geschichte aus dem persönlichen Barleben erzählen, in der der «Sippin’ Whiskey» aus Tennessee eine Rolle spielte. Dabei geht der weltweite Erfolg der Destillerie weit in das Amerika des 19. Jahrhunderts zurück. Jack Daniel wurde 1846 im heutigen Tennessee geboren. Bereits vor dem Sezessionskrieg der 1860er-Jahre war der als «Boy Distiller» überregional bekannte Jack fleissig im Verkauf seiner Produkte. 1866 ließ er seine Brennerei in Lynchburg, Tennessee, als Erste offiziell registrieren. Jack war zwar wegen seiner geringen Körpergröße von 158 Zentimetern keine allzu imposante Erscheinung, vielleicht versuchte er aber gerade deshalb, stets gut gekleidet wie ein Südstaaten-Gentleman aufzutreten.

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