Icons: Luxusuhren – Tickende Kostbarkeiten

Alexander Linz, 13.01.2018

Die hier gezeigten Zeitmesser teilen sich die Eigenschaften, dass sie extrem kompliziert sind, es viel Zeit braucht, sie herzustellen, und sie daher selten, schwer zu bekommen und obendrein entsprechend teuer sind.

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Es sind Ausnahmezeitmesser, die wir hier zeigen, keine Stangenware. Während in der Uhrenindustrie zusehends teilautomati­sierte Fertigungsmethoden zur Anwendung kommen, geht das bei diesem Typ Uhr gar nicht. Der Zusammenbau der Uhrwerke, die sich aus mehreren hundert Bauteilen zusammensetzen, geschieht nach der guten alten Schule: Ein erfahrener Uhrmachermeister assembliert das Uhrwerk von A bis Z. Hat er die unzähligen Einzelteile aus der Fertigung erhalten, so baut der Meister es ein erstes Mal zusammen; es ist dies ein Testlauf, eine notwendige Funktionsprüfung. Passen die Toleranzen? Bewegen sich alle Federn, Hebel und Zahnräder so, wie sie sollen? Greifen alle beweglichen Teile ineinander und blockieren sich diese nicht? Da aber in einem Uhrwerk dieser Güte nicht ein einziger Bauteil – ob später einmal sichtbar oder nicht – eingebaut wird, der davor nicht aufwendig verschönert worden wäre, muss der Meister sein Uhrwerk wieder vollständig zerlegen.

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