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Was waren das für Zeiten, als die Marketingmaschine rund um den Wodka regelrecht heiß lief. Der Markt war voll von Produkten, die das schnelle Geld witterten und denen dafür kein Mittel zu abwegig war. Wodka, der trotz aromatisch zweifelhaftem Nutzen 100-fach durch echte Diamanten gefiltert wurde, nur um den absurden Preis des Ultra-Premium-Destillats zu rechtfertigen? Kein Problem. Oder das Stöffchen, bei dem man als Kunde das (natürlich) weibliche Model auswählen konnte, über dessen Brüste das edle Liquid gegossen wird, bevor es in die Flasche wandert – geradezu legendär! Doch man ahnt es fast: Diese Stilblüten wären am Ende beinahe so etwas wie die Totengräber der Kategorie geworden, denn ein maßlos überspannter Bogen ließ die Wodka-Bubble Ende der 2010er-Jahre platzen. Zum Glück, denn das, was übrig blieb, ist nichts weniger als die tatsächliche Seele dieses an Reinheit unerreichten Destillats, und erfolgreiche Hersteller besinnen sich seither wieder auf das, was wirklich zählt: Qualität.
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