Werbung
Bernsteinfarben dreht der Wein in der Glasschale. Richtig, eine Schale, kein Glas. «Die Idee mit der Schale kam mir bei einem Besuch in einem Kloster», erzählt Joško Gravner mit seiner markant-sonoren Stimme. «Der Priester servierte den Wein in einer Tonschale als Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber der Erde und aus Wertschätzung für den Gast», erinnert sich der Winzer. «Das hat mir auf Anhieb gefallen.» Joško Gravner, 67, der im Taufregister seiner Heimatgemeinde als Francesco eingetragen wurde, weil der italienische Staat damals mit der slowenischen Sprache, die von den Bauern im Grenzland gesprochen wird, nichts anzufangen wusste, ist ständig auf der Suche nach neuen Ideen. Er fahndet unablässig nach Möglichkeiten, um seine Produkte und deren Wahrnehmung durch den Konsumenten noch besser zu machen. Und stösst er dabei an Grenzen, spornt ihn das höchstens weiter an. Denn Joško Gravner ist ein Meister darin, sich immer wieder radikal neu zu erfinden.
Werbung