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Von außen sah es lange aus wie eine Kulisse aus einem Heimatfilm der Nachkriegszeit: Der Putz bröckelte, die Fensterläden hingen schief, das Dach war durchlässig wie ein Bier-Resteimer nach dem Volksfest. Und doch stand das Gebäude, in dem früher die Wirtin Fanni aufgetischt hatte, wie ein stummes Mahnmal für das, was vielen Dörfern in Deutschland abhandengekommen ist: ein sozialer Mittelpunkt. Doch in Pischelsdorf, einer kleinen Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, entschied man sich, das Wirtshaus nicht weiter sterben zu lassen – sondern es gemeinsam wiederzubeleben.
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