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«Am liebsten geniesse ich es pur», gesteht Otto Mattivi und lässt sich einen Bissen auf der Zunge zergehen. Kobe Beef überrascht. Da ist zunächst der dünne Schnitt, eher wie Schnitzel denn wie ein Steak. Alles, was wir in den vergangenen Jahren über hochwertiges Fleisch gelernt haben – dass es am besten gut drei Finger hoch und im Inneren noch rosa sein soll –, gilt hier nicht. Kobe Beef wird nur einen Zentimeter dick geschnitten und kurz grilliert. Die starke Marmorierung erzeugt Saftigkeit und intensiven Geschmack; die Faserung ist wunderbar zart, erinnert weniger an Rind denn an Gänseleber oder Kalbsmilken.
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