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Schnecken sind vermutlich die erste tierische Nahrung des Menschen gewesen. Ganz einfach deswegen, weil sie nicht wegrennen, davonschwimmen oder hoppelnd Reiss-aus nehmen können. Man kann sie beinahe so einsammeln, wie man Beeren pflückt. Doch nicht nur unsere fernen Vorfahren haben ihren Speiseplan mit den häuschentragenden Gastropoden – zu Deutsch Bauchfüssern – aufgewertet. In Notzeiten und in einfachen Verhältnissen waren Schnecken bis in jüngere Zeit ein willkommener Eiweisslieferant. Bis heute werden sie bisweilen als «Auster des armen Mannes» bezeichnet. Die Nachfrage nach Schnecken ist ungebrochen, und in der Wildnis werden die begehrten Tierchen zunehmend rar. Ihr Einsammeln ist in Mitteleuropa entweder streng reguliert oder schlichtweg verboten. Das hat hierzulande in den letzten Jahrzehnten zum Entstehen einer Reihe von Schneckenzuchten geführt. Etwa jener von Armin Bähler im zürcherischen Elgg, nahe der Grenze zum Thurgau. Die Zucht ist eine anspruchsvolle und aufwendige Aufgabe, wie Bähler betont: «Zunächst braucht es eine gute Basis bezüglich Lage, Boden, Klima und Bepflanzung. Eine Freilandzucht ist immer heikel.
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