Alkoholfreie Drinks stehen ihren alkoholischen Brüdern heute in Optik und immer öfter auch Geschmack in nichts nach.

Low & No = Yes! Ein Blick auf die Zukunft des Trinkens und der Barkultur

Manfred Klimek, 30.04.2025

Was bedeuten Low-ABV und No-ABV? Und was haben diese Begriffe mit der Zukunft des Trinkens und der Barkultur zu tun? Die Antworten darauf gibt ein Blick auf einen sich radikal verändernden Markt.

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First things first: Low-ABV und No-ABV bedeuten wenig Alkohol nach Volumenprozent, oder eben gar keinen Alkohol. Da sind die Volumenprozent auch egal – der Begriff lautet trotzdem so. Das könnte vor allem daran liegen, dass es wissenschaftlich geerdet klingt (was es nicht ist). Genau genommen ist Low-ABV auch kein neuer Trend, sondern eine deutsche Erfindung des Mittelalters und hatte schon damals mit »politischer Korrektheit« beim Trinken zu tun. Low-ABV hieß im Mittelalter »Dünnbier«und war mit rund 2 Prozent Alkohol und 6 Prozent Stammwürze jenes Bier, das jede und jeder trank - eben auch Frauen und sogar Kinder.

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