Magische Perlen: Die besten Champagner

Gerhild Burkard, 16.09.2022

Die vom lateinischen »Campania« abgeleitete Bezeichnung »Champagner«, ein Synonym offener Landschaft mit weiten Feldern, ist in der ländlich geprägten Côte des Bar unübersehbar. Bis heute wechseln sich in der südlichsten der vier Champagnerregionen sanfte Hügelketten, landwirtschaftliche Flächen mit lichten Wäldern und Rebflächen ab.

Werbung

Dort, in dem kleinen Ort Urville, fünfzig Kilometer östlich von Troyes, hat sich vor Generationen die Familie Drappier angesiedelt. Hier baut sie in alter Tradition Trauben auf nur 3,5 Hektar für eine der Raritäten der magischen Perlen an. »Wir sind stolz, dass wir zu den wenigen Winzern gehören, die die alten, autochthonen und fast vergessenen Rebsorten wie Arbanne, Petit Meslier, Blanc Vrai und Fromenteau rekultivieren«, erklärt der sympathische Michel Drappier. »Diese Traubensorten sind ein regionaler, teils Jahrhunderte alter Kulturschatz, den wir für die Zukunft sichern möchten. Im Cuvées Quattour vermählen wir alle vier Rebsorten.« Der »Trop m’enfaut!« Brut Nature, ein -reiner Fromenteau aus einer nur 70 Ar -großen Einzellage, begeistert in der Verkostung. Dieser Grauburgunder hat seine Herkunft in der Champagne und besticht durch seine außergewöhnliche Ausprägung mit einem unvergesslichen Bukett und erdigem, geschmeidigen Gaumen.

Weiterlesen

Werbung