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Es war ein langer Weg zu seinem ersten eigenen Bistro, obwohl es Mathias Mercier von frühen Tagen an klar gewesen sei, dass er ein Restaurant besitzen wollte. Der Koch und Sommelier kommt aus einer Gastronomie-Familie, die Mutter war Direktorin der Hotelfachschule von Avignon, beide Brüder hatten Restaurants. Das Kochen lernte er noch in Frankreich. Nach einer Station in England kam er im Jahr 2000 nach Hamburg, arbeitete sieben Jahre im »Landhaus Scherrer« – und bildete sich zum Sommelier weiter. Er war Teilinhaber vom »La Maison Niewöhner« in Winterhude, zuletzt Sommelier im »Bianc«. Den Corona-Lockdown nutzte er, um seine »Leidenschaft zu Hause auszuleben«, wie Mercier sagt. Viel zu experimentieren, an neuen Aromen und Kombinationen von Wein und Speisen zu tüfteln. Oft fange er dabei mit dem Wein an und überlege, was dazu passen könnte – »Ich koche zum Wein«. Dabei seien die Effekte nie dieselben: Manchmal gelänge eine Harmonie-Kombination, ein anderes Mal eine Kontrast-Kombination – wie etwa der Weichkäse aus der Champagne mit kandierten Walnüssen und einem kraftvollen Cidre.
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