Mit 17 begann Almert seine Ausbildung zum Hotelfachmann. Die Liebe zum Wein war schnell entfacht.

Marc Almert ist Sommelier des Jahres

19.05.2020

Falstaff kürt zum ersten Mal den Sommelier des Jahres in der Schweiz. Der erste Titel geht an Marc Almert vom Restaurant «Pavillon» im Zürcher Hotel «Baur au Lac».

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Marc Almert ist blutjung. Besonders für einen Sommelier seines Kalibers. ­«Es kommt schon mal vor, dass die Gäste komisch schauen, wenn ich mit der Weinkarte an den Tisch komme. Man hat ja leider immer noch das Bild des eher betagten Sommeliers im Kopf», erzählt uns Almert, als wir mit ihm am Telefon sprechen. Er ist gerade unterwegs, besucht Weingüter, wie so häufig. Almert wirkt wie immer äusserst seriös, zugewandt und bodenständig. Dabei könnte er durchaus die Bodenhaftung verlieren, betrachtet man seine bisherige Kar­riere. Im letzten Jahr wurde der gebürtige Kölner mit nur 27 Jahren Sommelier-Weltmeister der «Association de la Sommellerie Internationale», sicherlich sein bisheriger Karrierehöhepunkt. Er setzte sich gegen 65 Kandidaten aus 63 Ländern durch, gewann den Titel als einer der Jüngsten in ­der Geschichte des Wettbewerbs, der seit 1969 stattfindet, und als erst zweiter Deutscher nach Markus Del Monego MW.

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