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Der Schaffhauser Markus Ruch kam vor allem wegen der geologischen und klimatischen Voraussetzungen in den Klettgau: Seit mehr als zehn Jahren führt er hier nun einen Weinbaubetrieb mit dem Ziel, die geschmackliche Identität des Klettgaus abzubilden, wobei er auf rein biodynamische Methoden setzt. Bevor er sich allerdings einen Namen mit seinen erlesenen Pinot Noirs machte, lernte der Quereinsteiger bei Winzergrössen wie Marie-Thérèse Chappaz, Hans Ulrich Kesselring oder dem Tessiner Biodynamiker Christian Zündel. Mit dem Bewusstsein welche Risiken Monokulturen von Weinbaubetrieben, anders als bei typischen Landwirtschaftsbetrieben, mit sich bringen können, wie beispielsweise Verluste durch starken Frost, wie im Jahr 2017, und einem grossen Interesse an der Geschichte der Region, in der früher Obstwirtschaft betrieben wurde, entstand die Idee seinen Weinbaubetrieb um ein zweites Standbein zu erweitern – mit einer Mosterei.
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