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Nimmt man etwa bei der – aromatisch durchaus nicht so weit entfernten – asiatischen Küchen-Verwandtschaft »Peking-Ente« Anleihen, zeigt sich, dass eine leichte Fruchtsüße eine gute Empfehlung darstellt. Für die räumliche Nähe sollte man sich als (Hobby-)Sommelier zwar immer interessieren, die zeitliche Nähe zwischen Gänsefleisch-Lieferung und Wein-Taufe hingegen darf man mehr und mehr negieren. Sie prägte ja lange die Kombination des herbstlichen Küchen-Schmankerls »Martini-Gansl«. Doch auch die Vorlieben ändern sich, überkommene Bräuche sollten den Genuss nicht einschränken. Denn das ohnehin nur einmal jährlich im generellen Speiseplan zu findende Federvieh hat den Rang einer saisonalen Spezialität – und da darf auch der Wein exklusiver sein als ein trüber, nach Hefe riechender Weißer.
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