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Caprettone – schon mal gehört? Er bildet die Grundlage für den weißen Lacryma Christi del Vesuvio. Angebaut wird dieser Wein an den Hängen des Vesuvs. Ganze sechs gewerbliche Betriebe gibt es dort derzeit, einer davon ist Casa Setaro. Über verwinkelte, enge Gassen gelangt man zur kleinen Kellerei in Trecase, oberhalb der Ausgrabungen von Pompei. Mit knapp 14 Hektar Weingärten zählt Massimo Setaro schon zu den Großen am Vesuv. Vor einigen Jahren begann Massimo, der das nötige Kleingeld für den Alltag immer noch als Ingenieur im Telekom-Bereich verdient, mit dem Ausbau seines eigenen Weines. Der Keller ist im Untergeschoß seines Wohnhauses untergebracht – noch. Denn weiter oben am Hang entsteht gerade ein neues Heim für die Weine von Casa Setaro, mit Keller und ordentlichem Verkostungsraum. Die Reben stehen auf reinem Vulkanboden. Die Stöcke sind wurzelecht und einige weit über 100 Jahre alt, wahre Methusalems. Mit vier Sorten arbeitet Massimo Setaro, zwei weiße, Caprettone und Falanghina, und zwei rote, Aglianico und Piedirosso. Die Weine schmecken deutlich salzig-mineralisch, zeigen saftige Säure und sind im Alkohol erfreulich leicht.
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