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Eines war Ornellaia-Weinmacher Axel Heinz besonders wichtig: Wenn er jetzt Fassmuster separat gekelterter Einzellagen-Weine mitgebracht habe, so hiesse das nicht, dass Cuvées nicht ebenfalls terroir-affin sein könnten. Ornellaia, so Heinz, belege ja seit über 30 Jahren das Gegenteil. Doch bei der Assemblage des schwierigen Jahrgangs 2014 sei ihnen auf dem Weingut bewusst geworden, wie sehr der Ornellaia-Blend fast jedes Jahr von einigen wenigen der insgesamt rund 90 Kelterungen geprägt werde. Nicht von ungefähr habe man der 2014er Cuvée den Namen «L'Essenzia» gegeben: Diese essenziellen Lagen seien in einem Jahr wie 2014 besonders wertvoll gewesen. Daher habe er auch eingewilligt, diese Stützpfeiler der Assemblage einmal als Einzellagen-Fassmuster der Öffentlichkeit zu präsentieren – und das im offenbar besonders kraftvoll ausgefallenen Jahrgang 2015.
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