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Die Petite Arvine ist eine Ur-Walliserin. Seit 1602 ist die Traube im heute grössten Rebkanton der Schweiz bekannt. Mit ihrer Herkunft und ihren Bedürfnissen hat sich der Indiana Jones der Rebsortengenetik, Dr. José Vouillamoz, intensiv beschäftigt: «Die Arvine liebt Hitze, durchlässige Böden, ausreichend Wasser und windfreie Lagen. Bedingungen, die diese Sorte mit den kompakten Trauben und den kleinen Beeren nur im Wallis findet. Darum fasst sie in anderen Regionen auch schlecht Fuss. Einzig im Aostatal, wo sie seit den 1970ern heimisch ist, sind die Qualitäten vergleichbar.» Arvine sei für ihn übrigens der richtige Namen der Sorte, fügt er hinzu.
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