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Die Messe war gerade zwei Stunden geöffnet, da pfiff Schiedsrichter Gerhard Retter am Sonntagvormittag um 11 Uhr einen Klassiker an, der in den nächsten Tagen auch wieder die «echte» Fussballwelt elektrisieren wird: Beim Aufeinandertreffen von Italien und Deutschland am Falstaff-Stand ging es indes weder um Catenaccio noch um Pressing und Gegenpressing: Die 30 Besucherinnen und Besucher in der bis auf den letzten Platz besetzten Falstaff Tasting Lounge erhielten jeweils ein italienisch-deutsches Weinpärchen ins Glas, und hatten dann die schwere Aufgabe, in einer Abstimmung durch Handzeichen darüber zu entscheiden, welche Länderauswahl den Punkt bekam. Das Match entwickelte sich spannend: Nach Schaum- und Weißweinen führte das vom Schreibenden gecoachte deutsche Team mit 3:2, wobei Italien-Teamchef Othmar Kiem die Treffer seiner Schützlinge Franciacorta Millesimato 2016 von Monterossa und 2023er Furore Bianco Costa d’Amalfi bejubeln konnte. Die deutschen Punkte erzielten Rieslinge vom Staatsweingut Karlsruhe und von Baron Knyphausen sowie der Goldene Wagen Traminer von Friedrich Aust aus Radebeul. Beim Rosé-Pärchen stellte der Aurea Gran Rosé von Frescobaldi auf 3:3. Mit seinem Basis-Lemberger «Kalk & Ton» brachte Moritz Haidle das deutsche Team erneut in Führung, doch das letzte Rotwein-Paar entschied der 2019er Monteverro aus der Maremma und somit Italien für sich. Der Endstand lautete also: 5:5.
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