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Ich seh’ es schon kommen: Wer sich für reife Weine begeistert, gilt schnell als Snob – oder, noch schlimmer – als jemand, der sich an Gestrigem berauscht. Dass mein Sparringspartner in dieser Auseinandersetzung Christoph Teuner ist, dieser Grossmeister der unterhaltsam vorgebrachten und somit im Schafspelz daherkommenden Tiefgründigkeit, lässt mein Ansinnen von vornherein aussichtslos erscheinen: nämlich dafür zu werben, seine Flaschen mit Geduld reifen zu lassen, ehe man ihnen den Korken zieht.
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