Michel Péclard bringt frischen Wind ins Zürcher «Münsterhöfli».

Restaurant der Woche: Wirtsstube Münsterhöfli

Alexander Kühn, 25.05.2020

Michel Péclard serviert im Zürcher «Münsterhöfli» rustikale Kost und feinste Gourmetgerichte, aufgeteilt auf zwei Stockwerke.

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Der Zürcher Gastrokönig Michel Péclard hat das gleich hinter dem Paradeplatz gelegene «Münsterhöfli» zu neuem Leben erweckt. In der Beiz im Erdgeschoss gibt es rustikale Kost nach Rezepten von Jacky Donatz und jeweils montags eine Jassrunde. Oben, im noblen ersten Stock, werden Klassiker der feinen Küche serviert. Zum Beispiel ein Hummersalat à la Horst Petermann. Dieser enthält im Gegensatz zum Original aus den Küsnachter «Kunststuben» zwar keine Baby-Artischocken, dafür aber neben Mango eine ebenso kalorienreiche wie schmackhafte Wasabi-Mayonnaise. Einen Teil des Hummers umgibt zudem knuspriger Tempurateig. Eine Version, die uns gefällt. Der Stolz des Hauses ist die in zwei Gängen servierte, vor dem Gast tranchierte Chalon-Ente mit Orangen-Honig-Lavendel-Sauce, doch ­auch das tadellos gebratene Kalbsfilet Mignon an gehaltvoller Morchelrahmsauce ist aller Ehren wert.

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