In den 80er-Jahren herrschte plötzlich Goldgräber-Stimmung im Ribera del Duero, und der Boom hält bis heute an. Seither hat sich die Anbaufläche mehr als verdreifacht, die Region ist nun schärfster Konkurrent des Rioja-Gebiets.

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Es war eine Handvoll engagierter Herren, die das Wunder «Ribera del Duero» auf den Weg brachten. Diese heute längst Arrivierten haben eine wachsende Zahl junger Betriebe als Konkurrenz bekommen, die ebenfalls in der Region ihr Glück versuchen. Am Duero werkt heute nämlich eine junge Generation engagierter Önologen, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen antreiben. So kann man heute aus einer erfreulich breiten Palette von Rotweinen wählen. Ribera del Duero hat sich zum schärfsten Konkurrenten des altehrwürdigen Rioja-Gebiets entwickelt und setzt dieses mit seinen ebenfalls auf der Rebsorte Tempranillo basierenden Weinen am Markt gehörig unter Druck. Immer öfter kaufen in Rioja aktive Kellereien auch im Ribera-Gebiet Weingärten, um vom Boom zu profitieren. Es gibt aber auch den umgekehrten Zugang, indem Betriebe aus dem Ribera neuerdings in Rioja Kellereien errichten.

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