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Der »Guide Michelin« hat die Präsentation seines »Grünen Sterns« deutlich verändert – und damit für reichlich Verwirrung gesorgt. Wer nämlich in letzter Zeit den den Hotel- und Reiseführer online nach der Auszeichnung durchsuchen wollte, findet: nichts. Weder in der Pressemitteilung noch in den Listen der Auszeichnungen tauchen die Restaurants mit einem grünen Stern auf. Auch ist weltweit nicht mehr recherchierbar, welche Restaurants bereits einen Grünen Stern besitzen. Dabei galt die Auszeichnung in Form eines Kleeblatts, die im Jahr 2020 eingeführt wurde, als Versuch, Nachhaltigkeit in der Spitzengastronomie sichtbar zu machen. Die Betonung liegt hier allerdings auf dem Wort »Versuch«. Denn um die Nachhaltigkeit eines Restaurants zu prüfen, gab es für Michelin-Inspektor:innen anscheinend nie klare Kriterien oder Bewertungssysteme.
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