50 Kilometer von Chișinău entfernt besitzt Château Vartely Weingärten wie jene bei Orheiul Vechi.

Schätze am Schwarzen Meer

Peter Moser, 26.09.2017

In Bulgarien, Rumänien und im benachbarten Moldawien versucht man bis heute an die grosse Tradition einer der ältesten Weinkulturen der Welt anzuknüpfen.

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Mit interessanten auto­chthonen Rebsorten, aber auch mit Weinen aus den klassischen Sorten erobern die bulgarischen Weine gerade einen wachsenden Markt. Bulgarischer Wein verliert gerade mehr und mehr das negative Image aus 40 Jahren Sozialismus. Dazu passt, dass der US-amerikanische «Wine Enthusiast» das Thrakische Tiefland mit seiner Hauptstadt Plowdiw unlängst als eine seiner Top-10-Wein-Destinationen 2017 geadelt hat. Kein Wunder: Schliesslich stammte schon Weingott Dionysos aus dem antiken Thrakien. Die Tradition des Weinbaues hat hier tausende Jahre bestanden. Als einst die Römer in die Region kamen, konnten sie nur staunen. Nicht sie waren es, die den Wein mitbrachten, in Thrakien fanden sie bereits bestens bestellte Rebberge und feine Kreszenzen vor. Die gehaltvollen Weine aus der Thrakischen Tiefebene und der Donauregion, aus dem Struma-Tal und vom Schwarzen Meer sind seit einiger Zeit im qualifizierten Fachhandel und in einigen Sterne-Restaurants in Europa und Übersee zu finden. Erzeugt werden sie aus den autochthonen Reben Bulgariens wie Pamid, Misket, Dimyat, Gamza, Mawrud, Melnik, Rubin und Shiroka Melnishka Loza oder den international bekannten Sorten, wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah, Chardonnay und Sauvignon Blanc.

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