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Schon eine alte Weisheit sagt: Wer arm ist, sollte auf schlechtes Werkzeug verzichten. Soll heissen: Es lohnt sich, ein bisschen mehr für gute Qualität auszugeben - das spart auf lange Sicht nicht nur Geld, sondern auch Kummer. Bei Messern in der Küche ist es nicht anders - ihnen kann gar nicht genug Bedeutung beigemessen werden. Deshalb hat Falstaff zehn Steakmesser getestet. Steakmesser sind, wie bereits ihr Name verrät, speziell zum Schneiden von Fleisch entworfen. Durch die Schärfe ihrer Klinge sollen sie durch das Fleisch, vor allem Rind, mühelos gleiten und es nicht zerdrücken. Das soll garantieren, dass der Fleischsaft so wenig wie möglich austritt und die Fasern nicht zerstört werden. Auch die Ergonomie sollte an das Fleischschneiden angepasst sein: Der Griff eines guten Steakmessers ist daher meist leicht gebogen oder hat Einkerbungen für den besseren Halt. Ausserdem ist der Schwerpunkt so ausgerichtet, dass das Messer gut in der Hand liegt und das Fleischstück ohne viel Kraftaufwand geschnitten werden kann. Gute Modelle eignen sich schliesslich zum Kleinschneiden nicht nur von gebratenem, sondern auch von rohem Fleisch und sind somit eine praktische Küchenhilfe bei der Vorbereitung des Bratguts. Und schliesslich spielen bei der Kaufentscheidung auch persönliche Vorlieben eine Rolle, zum Beispiel in Sachen Material. Hauptsächlich wird bei den griffen Kunststoff, Holz und Metall verarbeitet. Das hat Einfluss darauf, wie sich das Messer in der Hand anfühlt und wie schwer es ist. Grundsätzlich zeigt die Erfahrung, dass Holzgriffe robuster sind und einen guten Schwerpunkt haben. Aber selbst Kunststoff-Griffe konnten im Test überzeugen - was zählt, ist eben die Qualität.
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